Manchmal sind es nicht Worte, die einen retten – sondern ein Summen im Rauschen.
Mara Lindström arbeitet dort, wo Stille Geschichten trägt: im Spezialarchiv einer Stadtbibliothek. Als sie eine angeblich "gelöschte" Funkaufnahme aus dem Jahr 1978 abspielt, hört sie eine sanfte Stimme – und dann ihren eigenen Namen. Kurz darauf steht Joelle Maren vor der Bibliothek: eine Frau mit einem Koffer voller Protokolle, einer Vergangenheit voller Lücken – und derselben Stimme, die ihr als Kind das Leben gerettet hat.
Gemeinsam folgen sie der Spur von Frequenz 7.110 kHz: zu einem pensionierten Funker, in ein maritimes Archiv an der Küste, durch Regen, Tee und leise Nächte – und schließlich zu einem vergessenen Projekt, das "hören" konnte, bevor jemand um Hilfe rief. Doch je näher sie der Wahrheit kommen, desto klarer wird: Diese Suche ist nicht nur ein Rätsel. Sie ist eine Einladung, das Verlorene zu berühren – und eine neue Familie zu finden.