Dieses elegante und zutiefst persönliche Essay, verfasst von einem der bedeutendsten Mathematiker des zwanzigsten Jahrhunderts, bietet eine leidenschaftliche Verteidigung der reinen Mathematik und eines Lebens, das ihrer Erforschung gewidmet ist. Mit bemerkenswerter Offenheit reflektiert der Autor über das Wesen mathematischer Schönheit, den schöpferischen Akt der Entdeckung und die Maßstäbe, nach denen große Mathematik beurteilt werden sollte, während er sich zugleich mit der Melancholie des Alterns und der Befürchtung auseinandersetzt, dass seine besten schöpferischen Leistungen bereits hinter ihm liegen. Teils Memoiren, teils Manifest und teils philosophische Meditation, spricht dieser zeitlose Klassiker nicht nur Mathematiker an, sondern jeden, der sich je gefragt hat, was es bedeutet, ein Leben einer intellektuellen Berufung zu widmen – und ob ein solches Leben gerechtfertigt werden kann. -- G. H. Hardy (1877–1947) war einer der einflussreichsten britischen Mathematiker des zwanzigsten Jahrhunderts, bekannt für seine bahnbrechenden Arbeiten in der Zahlentheorie und der mathematischen Analysis. Er ist weithin berühmt für seine langjährige Zusammenarbeit mit John Edensor Littlewood sowie für seine Rolle bei der Entdeckung und Förderung des außergewöhnlichen indischen Autodidakten Srinivasa Ramanujan.