In der monotonen Abgeschiedenheit eines einsamen Wärterhäuschens braut sich eine dunkle, psychologische Katastrophe zusammen. Ein gutmütiger, frommer Mann verliert sich im Netz einer dominanten, grausamen Frau und seinen eigenen unterdrückten Trieben. Als ein tragischer Unfall seine Welt erschüttert, bricht der Wahnsinn mit der unaufhaltsamen Wucht eines herandonnernden Zuges über ihn herein. Eine beklemmende und meisterhaft erzählte Novelle über Schuld, Abhängigkeit und den völligen Zusammenbruch der menschlichen Psyche. Die dröhnenden Gleise künden unweigerlich das unabwendbare Unheil an.