Ein Kind verliert den Verstand – und ein ganzes Land schaut dabei zu.
Die vierzehnjährige Marjorie Barrett spricht mit Stimmen, die sonst niemand hört, und weiß Dinge, die ihr keiner gesagt hat. Die Ärzte nennen es Schizophrenie. Ein Priester nennt es Besessenheit. Beweisen kann es keiner der beiden.
Ihre Eltern, zermürbt von Arztrechnungen und der eigenen Ohnmacht, lassen ein Fernsehteam ins Haus. Aus dem Leiden ihrer Tochter wird Besessen! – eine Sendung, die Millionen fesselt, aber in einer Tragödie gipfelt und die Familie endgültig zerreißt.
Fünfzehn Jahre später ist die Geschichte der Barretts bereits eine urbane Legende. Doch dann berichtet die jüngere Schwester Merry einer Schriftstellerin, was in jenem Sommer, als sie acht war, wirklich geschah … und ihre Version deckt sich nicht mit dem, was damals ausgestrahlt wurde.
Paul Tremblay macht aus dem klassischen Exorzismus-Stoff ein hintergründiges Vexierspiel über Erinnerung und Inszenierung, Wissenschaft und Religion sowie das Wesen des Bösen.
Perfekt für Fans von Shirley Jackson und William Peter Blattys Der Exorzist.